Selbstliebe – das Fundament eines selbstbestimmten, glücklichen & authentischen Lebens

Selbstliebe ist das Fundament eines glücklichen, selbstbestimmten Lebens.

Viele Menschen plagen Ängste, Sorgen und sonstiger Stress.

Gerade deshalb ist die Beschäftigung mit dem Thema Selbstliebe so interessant, um diesen negativen Punkten entgegen zu wirken.

Denn je mehr du dich selbst liebst, also je mehr du mit dir selbst zufrieden bist, so wie du bist, desto weniger werden deine Ängste, deine Sorgen und dein Stress.

Selbstliebe, was heißt das ganau?

Selbstliebe ist die Kunst sich zu mögen und mit sich zufrieden zu sein, auch wenn es im Leben einmal nicht so rund läuft.

Wenn du dich selbst liebst, dann bist du besser drauf, wirst mehr Dinge angehen und kannst mit negativen Erlebnissen besser umgehen.

Du entwickelst durch Selbstliebe quasi eine positive Weltanschauung und nichts und niemand kann sie dir wegnehmen.

Sieh dir mal ein frisch verliebtes Pärchen an. Das ist ein ähnlicher Effekt.

So gut wie nichts kann sie aus der Ruhe bringen. Diese besonders starke Form der Liebe (= Verliebtheit),

die das verliebte Paar meistens nur vorübergehend in der Anfangszeit erfahren, lässt sie alle Sorgen, Ängste und Nöte vorübergehend vergessen.

Selbstliebe bedeutet deshalb, dass du mit dir selbst im Reinen bist, egal was passiert.

Was bringt Selbstliebe?

  • Du gehst mit Rückschlägen und negativen Erlebnissen besser um.
  • Du wirst mutiger und gehst damit mehr Dinge und Herausforderungen an.
  • Du hast mehr Energie zur Verfügung, da du weniger stressanfällig wirst und dich von negativen Meldungen und schwierigen Situationen nicht herunterziehen lässt.
  • Wo Selbstliebe ist, ist gleichzeitig viel weniger bzw. teilweise sogar gar keine Angst.
  • Du strahlst diese Selbstliebe aus, das ist u. a. das, was Menschen als Charisma bezeichnen.
  • Du empfindest weniger Stress bzw. kannst damit besser umgehen.
  • Die äußeren Umstände beeinflussen dich wesentlich weniger, da du weißt, egal was passiert, das Leben geht weiter, du kannst mit allem umgehen und du bist innerlich zufrieden.
  • Du entwickelst eine positive Weltanschauung.

Warum fehlt es dir an Selbstliebe?

Daran ist die Gesellschaft mit ihren derzeitigen Strukturen im Allgemeinen Schuld. Durch unser Belohnungs- und Bestrafungssystem, das als oft „Erziehungsmaßnahme“ getarnt wird und das überall vorherrscht. In der Schule, im Beruf, ja sogar bei der Erziehung durch unsere Eltern.

Bist du so wie alle anderen es von dir erwarten, dann wirst du geliebt bzw. bekommst Anerkennung. Bist du es nicht und brichst aus dem System aus, dann wirst du mit Verachtung, Spott, Ausschluss aus der Gemeinschaft und Liebesentzug bestraft.

Ich hoffe, nach dem Lesen dieses Textes siehst du ein, dass du für dein Leben und dein Wohlergehen selbst verantwortlich bist. Du solltest dir nämlich jetzt bewusst sein, dass nur du etwas an deiner Lage im Bezug auf Selbstliebe ändern kannst. Nur du kannst dich daran machen an deiner Selbstliebe zu arbeiten.

Was kannst du konkret tun für mehr Selbstliebe?

  • Du kannst mehr Dinge tun, die dir Freude bereiten.
  • Du kannst deinen Fokus allgemein mehr auf dich und dein Wohlbefinden setzen.
  • Du kannst positiver mit dir und anderen umgehen. Menschen machen Fehler und Fehler sind sogar wichtige Erfahrungen. Wie du mit anderen umgehst, beeinflusst auch deinen eigenen Gefühlszustand. Probiere es mal aus, indem du gezielt Komplimente verteilst. Du wirst merken wie sich dein Gefühlszustand, beim Komplimente machen, verbessert.
  • Du kannst deine Komfortzone erweitern, indem du dich mit deinen Ängsten auseinandersetzt und dich diesen bewusst stellst.
  • Du kannst an deinem eigenen Bewusstsein, durch Herausarbeiten deiner Werte, Stärken und Lebensträume arbeiten.
  • Du kannst an deiner persönlichen Flexibilität arbeiten, indem du neue Dinge ausprobierst, das stärkt dein Gefühl, dass du mit unerwarteten Situationen und Herausforderungen gut umgehen kannst.

Love, Peace and Fun!

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6 comments

  1. Hallo Jens,

    danke für deinen Artikel.

    Nach dem Lesen ist mir gleich das Gedicht „Selbstliebe“ von Charlie Chaplin eingefallen. Darin beschreibt er in berührenden Worten über die Liebe zu sich selbst.

    Ein geniales Gedicht.

    Hier der Link zu einem YouTube-Video in dem es vorgetragen wird.
    http://www.youtube.com/watch?v=m8SboGMfhrc

    Ich hoffe der Link funktionert in Deutschland. Ansonsten ist das Gedich auch ganz leicht über google zu finden.

    Danke noch mal für den tollen Artikel.
    Liebe Grüße
    Robert

    1. Danke, für deinen Kommentar Robert! 🙂

      Ja, dieses Gedicht kenne ich. Wunderschön! Vielleicht hat mich unterbewusst dieses Gedicht dazu inspiriert. Wer weiß… 🙂

      Der Link funktioniert. Habe ihn gerade getestet… 🙂

      Immer wieder gerne!!! Gemeinsam für ein besseres, schöneres und leichteres Leben!

      Peace!
      Jens

  2. In der Bibel steht ja auch schon „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, aber irgendwie haben die das falsch verstanden. Da wurde uns über Jahrhunderte eingetrichtert, man solle sich nicht so wichtig nehmen, immer schön nur für Andere da sein und sich selbst als Wurm aus der Asche ansehen. Es wird Zeit, dass wir das über den Haufen werfen und endlich anerkennen, wie wertvoll wir sind. Ich bin mir sicher, dann gehen auch die psychischen Krankheiten zurück.
    LG
    Sybille

    1. Sybille, dem ist nichts hinzuzufügen. Die Kirche bzw. deren Vertreter haben uns konditioniert, um uns zu manipulieren.

      Wir sind Sünder!! Und die Kirchenvertreter können Sünden vergeben. Die Sünde wurde erfunden, um uns klein zu halten! Um unsere Gehirn auszuschalten!!! Ich darf nur nicht auffallen… Was sollen denn die anderen sonst denken?! Stellt euch das mal vor!! Hallo?! Ich frage mich, warum es so lange gedauert hat, bis das mal jemand bzw. die breite Masse hinterfragt. Ganz ehrlich und das muss ich leider sagen, da steckt die Angst dahinter!!! Jawohl Angst! Natürlich hört das Ego der Menschen, das nicht gerne. Es antwortet: Ich habe doch keine Angst….. Ja, ich kann auch Sünden vergeben! 🙂 Kommt zu mir, gebt mir Geld und ich vergebe sie euch auch!!! Da kommt es wenigstens einem guten Zweck zu Gute, nämlich meinem Geldbeutel!

      UND ja Sybille aus ganzheitlicher Sicht betrachtet, würden dann auch die psychischen Krankheiten zurückgehen, wenn die Menschen über mehr Selbstliebe (dann würde ich mehr das tun, was mir gut tut und würde meine Grenzen kennen und sie auch kommunizieren können –> Burnout und Depressionen würden definitiv zurückgehen. Siehe dazu auch mein Gastartikel bei Neopresse: http://www.neopresse.com/gesellschaft/unsere-derzeitige-gesellschaft-schadet-der-gesundheit/) verfügen würden… Dazu muss ich kein Wissenschaftler sein, um das zu erkennen, dazu gehört einzig allein mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt zu laufen und sich auf das Leben im Ganzen einzulassen! Punkt Amen! 🙂 Wo auf einmal diese Leidenschaft herkommt… 🙂 🙂 Scheint mir am Herz zu liegen dieses Thema 😉

  3. Hey Jens,

    interessanter Artikel. Denkst du auch, dass das größte Problem ist, die eigenen Erwartungen nicht erfüllen können?

    LG Johannes

    1. Hi Johannes,

      zu ersteinmal sollte ich jetzt als erfahrener Kommunikationsforscher fragen: Was genau meinst du mit „das größte Problem ist, die eigene Erwartungen nicht erfüllen zu können“? 🙂 🙂

      Damit ich dich nicht falsch verstehe…

      Aber ich finde das Leben ohne Risiko total langweilig! 🙂

      Daher hier meine Antwort:
      Ich bin der Meinung, dass das größte Problem in unserem Leben die ANGST ist!!
      Angst steckt hinter jedem Problem. Wenn du Probleme bis zum Urgrund zurückverfolgst, wirst du immer wieder auf das Thema Angst stoßen. Sogar Neid und Eifersucht ist auf Angst zurückzuführen.

      Ich weiß, du weißt das, aber viele andere sind sich dessen leider nicht bewusst.

      Angst vor dem Unbekannten, Angst vor Veränderungen, Angst vor dem Tod (Angst vor dem Tod ist in meiner Welt auch nur eine Form der Angst vor Veränderung bzw. vor dem Unbekannten), sind die Urformen der Angst.

      Denn wenn ich keine Angst hätte, würde ich einfach immer das tun, was ich gerade tun will und was mich von Herzen erfüllt und in den Flow bringt und damit würde ich (immer, wenn ich es wollen würde) vollständig im gegenwärtigen Augenblick aufgehen. Wie weit ich das in meinem Leben auf die Spitze treiben kann, habe ich mir in meinem Leben als Ziel gesetzt… 🙂

      Das Ganze ist allerdinge ein langer Prozess, bei mir zumindest… 🙂
      …und das, obwohl ich mich mittlerweile mit vielen meiner Ängsten bewusst auseinander gesetzt habe und z. B. bewusst in solche Situationen gegangen bin.
      Ein Beispiel: April letzten Jahres habe ich vor über 200 Leuten bei Brainpower (NLP-Seminar von Chris Mulzer) freiwillig gemeldet, um mich mit meiner Angst vor (großem) Publikum zu konfrontieren.
      Ich hatte Todes-Angst und das meine ich so, wie ich es sage, das bestätigten sogar die anderen Seminarteilnehmer. Chris Mulzer bezeichnete mich daraufhin provokativ als Massochisten und meinte, ich solle doch mal zu einer Domina gehen, wenn ich so sehr auf Schmerzen stehe!! 🙂 🙂

      Das passende HINZU-Gegenstück von ANGST ist in diesem Fall die SELBSTLIEBE.
      HINZU-Strategien sind dir ja wahrscheinlich aus dem NLP bekannt und führen längerfristig zu mehr guten Gefühlen.

      Somit arbeitest du, wenn du an der Selbstliebe arbeitest auch automatisch an deiner Angst! Und genau diese Tatsache macht das Konzept zu mehr Selbstliebe so wertvoll.
      Natürlich immer vorausgesetzt, du willst mehr gute Gefühle in deinem Leben. 🙂

      Es mag auch eine Menge Massochisten (aus sexualpsychologischer Sicht: Menschen die auf Schmerz stehen und zwar nicht nur in sexuellem Kontext) unter uns geben, die in z.B. Beziehungen bleiben,
      in denen Sie überwiegend schlechte Gefühle (also Schmerz) erleben.

      Die massochistische Komponente kannst du auch bei Leuten erkennen, die in Berufen bleiben, die ihnen auf den Sack gehen z. B., nur der Sicherheit wegen.
      Ach ja, und da kommt dann wieder die Angst vor Veränderungen ins Spiel.

      (Ich behaupte übrigens nicht, dass Massochismus per se schlecht ist, sondern nur dass er BEWUSST UND IN EINEM ABGESPROCHENEN RAHMEN) stattfinden sollte.)
      So jetzt sind bestimmt alle verwirrt! Das passt… 🙂

      Mal schauen ob ich ich richtig geraten habe, oder ob deine Frage falsch verstanden habe… 🙂

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