Die Macht der Gedanken und die Kraft der Gegenwart. Deine Gedanken erschaffen deine Realität.

Stell dir vor, du sitzt wieder einmal in einer langweiligen Unterhaltung oder in einem langweiligen Meeting und schweifst mit deinen Gedanken ab.

Du siehst vor deinem geistigen Auge einen wunderschönen hellen Sandstrand und ein azurblaues, endloses Meer. Du spürst die Sonne auf deiner Haut, blickst dich um bemerkst dabei, dass du entspannt in einer Hängematte liegst.

Du denkst dir vielleicht: „Hab ich ein Glück, dass ich hier sein darf. Die frische Meeresluft riecht traumhaft und die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut fühlen sich wirklich toll an!

Am liebsten würde ich für immer hier bleiben, denkst du dir.

So, jetzt darfst du langsam wieder an deinen Platz vor deinem Bildschirm zurückkehren. Das war ein kleiner Ausflug in ein dir bekanntes, alltägliches Trance-Phänomen, eine Art kleiner Tagtraum.

Mehr davon gibt es heute erst einmal nicht! 🙂

Kennst du das auch?

So oder so ähnlich spielt es sich oft in unserem Leben ab.

Ohne dass wir etwas dazu können, schweifen wir gedanklich vom gegenwärtigen Augenblick ab.

Das ist an sich vollkommen in Ordnung, ist diesem Fall, wird dieser Gedankengang, wo du dich am Strand siehst, sogar positive Gefühle in dir hervorrufen.

Ich wollte dir hierbei den Mechanismus des Ganzen, das Trance- bzw. Tagtraum-Phänomen, vor Augen führen.

Problematisch wird es erst, wenn du vor einer Aufgabe stehst, die es zu erledigen gilt und du dir ein unerwünschtes Zukunftsszenerio ausmalst und damit von der Handlung abgehalten wirst.

Ein Beispiel:
Du siehst abends in einer Bar deine(n) Traumpartner/in und würdest diesen/diese gerne ansprechen. Anstatt es zu tun, findest du allerlei Ausreden, es nicht zu tun, weil du dir gedanklich gerade ausmalst, was alles Schlimme dabei passieren kann. Du könntest nämlich unter anderem einen Korb bekommen oder schlimmer noch, die angesprochene Person lacht dich einfach aus. Was sollen dann die anderen Leute bzw. deine Freunde/innen von dir denken?!

Was ist die Konsequenz dieses hinderlichen Gedankengangs?

Du wirst nicht ins Handeln kommen. Du wirst die Person nicht ansprechen.

Hier haben wir ein negatives Beispiel dafür, was passieren kann, wenn du gedanklich in die Zukunft abschweifst.

Was schlussendlich passiert, also das Ergebnis, nachdem du in die Aktion gekommen bist, spielt erst einmal keine Rolle. Denn wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert, übst du weiter und wiederholst den Vorgang, solange bis es funktioniert oder tust einfach irgendwann etwas anderes, damit es besser für dich funktioniert. 🙂

Entscheidend ist, dass die eine Denkweise nicht ins Handeln bringt und die andere dich davon abhält. Denn du könntest ja auch einfach denken: Ich spreche diese Person an, wir unterhalten uns angeregt, lachen zusammen, fühlen uns beide super und verbringen eine schöne Zeit miteinander.

Was würde dann passieren? Du würdest in die Aktion kommen und Handeln, weil du diese guten Gefühle erleben willst.

Ein anderes Beispiel wäre:
Du willst etwas tun und wirst bei der Vorstellung dieser Tätigkeit aber an eine vergangene, negative Erfahrung erinnert. Das Ergebnis davon kann sein, dass du nicht handelst, einfach weil du nicht die gleichen negativen Erfahrungen wieder erleben möchtest.

Es ist an sich durchaus logisch, dass du keine erneuten schlechten Erfahrungen machen willst. Dennoch wäre diese Verhaltensweise nicht zielführend.

Denn dann könntest du nie Dinge tun, die du gedanklich jemals mit negativen Erfahrungen verknüpft hattest.

Es gibt nur das Hier und Jetzt!!!
Es gibt nur das Hier und Jetzt. Alles andere ist gedanklich eingebildet und hat nichts mit der Realität zu tun. Das alles spielt sich in deinem Kopf ab.

Nur im gegenwärtigen Augenblick hast du Kraft Dinge zu verändern, Dinge zu tun und deine Projekt anzupacken. Das ist die Macht deiner Gedanken. Deshalb heißt es in spiritueller, fernöstlicher und esoterischer Literatur oft: Deine Gedanken erschaffen deine Realität. Dabei ist dieser gedankliche Prozess überhaupt nichts Spektakuläres, sondern kann so einfach, wie oben beschrieben, nachvollzogen werden. Du kennst das aus deinem alltäglichen Leben.
Das Schöne an der Vergangenheit ist, dass sie vorbei ist und das Schöne an der Zukunft ist, dass sie noch nicht eingetreten ist. Am Wichtigsten ist deshalb die Gegenwart.

Schon allein das Lesen all dieser Zeilen, wird dein Bewusstsein dahingehend verändern, dass du in Zukunft, das eine oder andere Mal wissen wirst, dass es gerade quatsch ist, was du denkst. Dass wenn Angst in dir aufsteigt, sie nur ein Produkt deiner Gedanken ist.

Wie kannst du mehr ins Hier und Jetzt kommen?

  • Indem du dich während deiner Tätigkeiten auf die Gefühle konzentrierst, die diese Tätigkeit in dir hervorruft.
  • Indem du dich bei einer Tätigkeit mit allen Sinnen auf diese Tätigkeit konzentrierst. Spürst du das Wasser, wie es sich auf deiner Haut anfühlt, während du dich duschst oder wie du deine Hände wäschst?
  • Indem du deine Gedanken im Alltag urteilsfrei beobachtest.
  • Indem du meditierst.

„Yesterday is history, tomorrow is a mystery, but today is a gift. That’s why it’s calles the present.“

Ein Buch-Tipp zu diesem Thema: Eckhart Tolle, die Kraft der Gegenwart.
Film-Tipps zu diesem Thema: Revolver von Guy Ritchie, Kung Fu Panda 1 und 2.

Namaste

PS: In der Einleitung habe ich euch einen kleinen Vorgeschmack gegeben was das Modell von NLP so alles kann. Lies dir den Abschnitt noch einmal bewusst durch und beobachte dich dabei. Siehst du das Bild am Strand wie durch deine eigenen Augen. Spürst du die Sonnenstrahlen auf deiner Haut? Wie ändern sich deine Gefühle?

Du kannst das übrigens tatsächlich immer so machen und deine Gedanken so positiv für dich Nutzen. Es ist nur ein bisschen Vorstellungskraft und Phantasie von Nöten. Dazu vielleicht in einem anderen Beitrag mehr. 🙂

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1 comment

  1. Hi, ein sehr interessanter Artikel.
    Die Gedanken können wir leider nicht abstellen. Aber wir können lernen sie kommen und gehen zu lassen und auszuwählen.
    Und ganz wichtig finde ich, dass die Gedanken unsere Gefühle bestimmen.
    Danke für diesen großartigen Artikel-.
    Liebe Grüß,
    Christian

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