Beziehungen und auch der Alltag als Wachstumschance

Auf das heutige Thema komme ich, weil ich erst vor Kurzem mit 2 Freunden über dieses Thema gesprochen habe. Schlussendlich kamen wir übereinstimmend zu dem selben Ergebnis:
Wirklich sinnvolle Beziehung sind nur dann möglich, wenn eine Beziehung als Wachstumschance angesehen wird. Denn nur so sind beide Parteien bereit ständig an dieser Beziehung zu arbeiten, was zu erkennbaren Ergebnissen in Form von mehr Vertrautheit und mehr guten Gefühlen führt und was dann wiederum die Motivation steigert die Arbeit an der Beziehung dauerhaft aufrecht zu erhalten. Eine positive Aufwärtsspirale quasi.

In folgendem Text erzähle ich viel von meiner Art das Leben und Beziehungen zu führen. Das soll keinerseits heißen, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, sondern soll dir lediglich als neuer Impuls und Erweiterung deines Horizonts dienen. Falls dir manches von dem was ich schreibe zusagt, kannst du ja damit in deinem Leben experimentieren. Falls dir dann manches als nützlich und hilfreich auf deinem Weg zu einem glücklichen, selbstbestimmten Leben erscheint, kannst du es gerne in dein Leben integrieren.

Was meine ich genau mit „Wachstumschance“?
Was ich hier anspreche ist die Möglichkeiten, die sich dir ergeben dich dem Leben und einem Menschen zu öffnen und damit persönliches Wachs-tum zu erfahren. Wenn ich von persönlichem Wachstum spreche, meine ich damit meistens das Leben dahingehend zu ändern, dass es besser, leichter und schöner für alle Beteiligten (= alle Lebewesen dieses Universums) wird.

Viele Menschen werden älter, aber niemals er-wachs-en! Schon vom Wortstamm her hat meiner Überzeugung nach er-wachs-en werden, viel mehr mit persönlichem Wachs-tum zu tun, als mit reinem älter werden von den Jahren her.

Wenn ich eine Beziehung führe und damit meine ich, egal ob es eine feste Beziehung mit einer Frau oder eine gute Freundschaft ist, ist es immer mein Bestreben unsere gemeinsame Zeit und das Zusammensein so zu optimieren, dass uns die gemeinsame Zeit möglichst viel Freude bereitet.

Was genau meine ich mit persönlichem Wachstum (= Selbstverwirklichung, Persönlichkeitsentwicklung)?
Da sich meiner Meinung nach Menschen in jungen Jahren Geld mit Zeit kaufen (Sie gehen arbeiten.) und im Alter Menschen mit Geld Zeit kaufen (Menschen gehen in Rente.), ist die Zeit hier und jetzt für mich eindeutig zum wertvollsten Gut geworden. Aufgrund dieser Erkenntnis ist folgendes Bestreben resultiert: Ich richte mein Leben in allen Lebensbereichen mehr und mehr so ein, dass ich das Gut „Zeit“ möglichst sinnvoll investiere.

Das heißt, dass ich einerseits Zeit nur dafür einsetze Dinge zu tun hinter denen ich von Herzen stehen kann (z. B. meine Lebensvision verfolgen) und dass ich andererseits mir das Leben von Tag zu Tag besser, leichter und schöner machen werde.

Daher sehe ich es in jeglicher Art von Beziehung mit einem Menschen nicht mehr ein, dass ich meine Zeit mit länger andauernden negativen Gefühlen verschwende. Ganz im Gegenteil ich schaue und das verlange ich ausdrücklich auch von meinem Beziehungspartner, dass wir uns die gemeinsame Zeit so schön wie möglich machen. Sonst trenne ich mich früher oder später von diesem Beziehungspartner, auch wenn es ein Freund ist. Klar, das kann ein Prozess sein und wenn mir eine Person viel bedeutet gebe ich ihr Zeit, dass sie ihr Verhalten ändern kann, aber zumindest muss immer das Grundbestreben erkennbar sein, dass auch der Beziehungspartner an diesem Prozess (= gemeinsames Wachstum; in diesem Fall: schöneres Miteinander) arbeitet.

Klar, ich beschäftige mich mit Herausforderungen und Problemen in meinem Leben, was zwangsläufig kurzfristig negative Gefühle in mir auslöst, aber dann immer mit dem Hintergrund, dass ich an diesen arbeite und diese lösen will.
Klar, das schließt auch z. B. das Trösten des anderen in schweren Zeiten nicht aus. Aber das mache ich auch nur, wenn ich die Bereitschaft des anderen sehe, dass er an seiner schwierigen Situation, mit der er vielleicht unzufrieden ist, auch etwas ändern möchte. Falls nicht, würde ich selbst das Trösten und Zuhören irgendwann lassen. Ich bin schließlich nicht der emotionale Mülleimer und genau das ist es wofür uns manche Menschen benutzen. Ich habe nichts gegen angemessen Hilfe. Ich helfe jedem, der darum bittet, sofern ich es irgendwie einrichten kann. Aber ich sehe nicht ein jemandem zu helfen, wenn jemand dauerhaft über eine Situation oder Beziehung klagt und ich keine Veränderungsbereitschaft bei dieser Person erkennen kann.

Jeder Mensch ist für sein Leben verantwortlich und zwar nur für seines! Damit ist jeder Mensch schon genug beschäftigt. Wenn sich jeder Mensch ausgiebig mit der Optimierung seines Lebens beschäftigen würde, würde er auch erkennen, dass er keine Zeit mehr hat über das Leben von anderen zu lästern. Auch deshalb, weil er im Laufe der Zeit erkennen würde: „Oh, auch ich bin nicht perfekt!“ Mit dieser Erkenntnis steigt nämlich dann auch das Verständnis für die Mitmenschen.

Als Grundregel kannst du sagen und dahinter stehe ich vollkommen:
Jeder, der viel über andere lästert, hat im Grunde genommen Angst vor sich und seinen eigenen Problemen! Wer viel über andere lästert, will sich nicht eingestehen, dass er große Probleme mit sich selbst hat. Bevor er diese Probleme angeht, richtet er seinen Fokus lieber auf die Probleme der anderen. Denn es ist viel leichter über die „Probleme“ von anderen zu tratschen, als an den eigenen Problemen zu arbeiten.

Andere Menschen sind unser Spiegel.

„Dinge, die du an anderen ablehnst, lehnst du im Grunde an dir selbst ab!“

Beispiele
Ärgerst du dich über die „Arroganz“ eines anderen, bist du vielleicht nicht selbstbewusst genug um diese „Arroganz“ zu respektieren und sie als das anzuerkennen, was sie in Wirklichkeit ist, nämlich ein gesundes Selbstvertrauen. Du interpretierst in diesem Fall „Arroganz“ einfach nur falsch, da du über nicht genügend Selbstbewusstsein verfügst oder diesen Teil von dir nicht auslebst, da du Angst vor den Konsequenzen hast.

Denn dann müsstest du ja zu dir selbst stehen und damit würdest du wiederum einiger deiner momentanen engen Vertrauten (= z. B. Freunde) vor den Kopf stoßen. Es würden nämlich Seiten und Leidenschaften von dir ans Licht kommen, die du bisher vor der Außenwelt versteckt hast.

Oder wenn du dich über deinen Freund ärgerst, dass er nicht (immer) für dich Zeit hast, dann ist das oft darauf zurück zuführen, dass du deine eigene Freiheit, die daraus folgert, nicht genießen kannst. Du brauchst quasi immer jemanden an deiner Seite, da du mit dir alleine nichts anfangen kannst.
Wie wäre es denn, wenn du in diesem Fall etwas mit deinen Freunden machen oder ein Buch lesen würdest. Falls du nicht weißt, was du tun kannst, dann überleg dir etwas.
Wenn du keine Freunde hast, dann feile an deinen Skills Freundschaften zu knüpfen bzw. gehe raus und werde sozialer. Das ist ein Beispiel für eine eigenverantwortliche Lebensweise. Suche nicht die Schuld bei deinem Freund oder deiner Freundin, sondern handle selbst.

Das Gute ist daher, dass diese Ärgernisse alles Hinweise auf dein Entwicklungspotential sind. Achte auf diese Hinweise und du wirst deine Baustellen (siehe oben „Skills Freundschaften zu knüpfen“), an denen du arbeiten kannst, finden!

Was meine ich genau mit einer schönen gemeinsamen Zeit?

1. Ihr macht euch gegenseitig gute Gefühle.
Ihr habt Spaß zusammen, seid locker drauf und blödelt herum. Ihr genießt einfach die gemeinsame Zeit. Es geht in einer Beziehung niemals darum wer besser oder schlechter ist oder wer die Hosen an hat. Es geht nicht um Kontrolle in einer Beziehung, sondern darum sich fallen lassen zu können und dem anderen sich mehr und mehr zu öffnen. Eine glückliche Beziehung beruht auf einem Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Sobald das nicht der Fall ist, leidet einer der Partner.

2. Ihr unterstützt euch gegenseitig. Die Beziehung nützt beiden in angemessener Weise.
Wenn einer von euch beiden Hilfe braucht, hilft der eine dem anderen und umgekehrt. Auch wenn es sich hart und unromantisch anhört, einer der Grundbestandteile einer ausgewogenen, glücklichen Beziehung ist der Nutzen, den beide aus der Beziehung ziehen können. Wenn irgendwann einer der Partner klagt, dass er/sie mehr gibt als der andere, dann kannst du davon ausgehen, dass es auf ein Ungleichgewicht des individuellen Nutzens der Beziehung für einen der Partner zurückzuführen ist.

3. Die Intimität in eurer Beziehung nimmt mit der Zeit zu.
D. h. ihr werdet vertrauter miteinander. Ihr öffnet euch mehr und mehr dem anderen Gegenüber, wenn jeder von sich mehr intime Dinge preisgibt. Ihr sprecht über Dinge, die euch im Innersten bewegen, über eure Träume, Ängste und Schwächen. Das Ergebnis wird sein, dass sich beide Partner wohler fühlen und sich beide besser fallen lassen können. Da sich dann beide weniger verstellen brauchen und beide mehr und mehr sie selbst sein können (mit ihren Schwächen), weil die Angst der Partner könnte eine Schwäche entdecken nicht mehr gegeben ist. Persönliches Wachstum ist immer mit Arbeit an einer Angst verbunden!

Ein Punkt, der gerade in festen Beziehungen oft ein Problem darstellt. Es wird zu wenig miteinander gesprochen und zu wenig Interesse für den anderen im Ganzen als menschliches Wesen gezeigt. Ich meine hier nicht oberflächlichen Small-Talk. Ich meine hier auch nicht, dass ihr die Eltern oder Familie des anderen kennen lernt. Ich spreche von den oben genannten Dingen, die euch wirklich im Innersten bewegen.

Für mich wäre es untragbar, dass ich monatelang Zeit mit einer Person verbringe und nicht weiß, was diese Person im Innersten bewegt bzw. dass mein Partner nicht weiß, was mich im Innersten bewegt.

Damit mein ich konkret Dinge wie:
Welche Vorstellungen hat mein Partner über unser Sexualleben?
Auf was steht mein Partner beim Sex?
Was sind die Träume meines Partners?
Was sind die Ängste und Schwächen meines Partners?
Was sind Dinge für die ich mich schäme?
Was sind belastende Dinge, vielleicht Traumata aus der Vergangenheit, die mein Partner wissen sollte, um mich und mein Verhalten besser zu verstehen?
Wie können wir unsere Beziehung (noch) schöner gestalten?
Was sind Probleme in unserer Beziehung, die schnellstmöglich gelöst werden sollten?

Sicherlich kannst du die Liste noch ergänzen.

Natürlich solltest auch du wissen, wie deine ideale Beziehung aussieht. Du solltest wissen, was du dir wünschst und auf was du stehst, damit du es ebenfalls deinem Partner mitteilen kannst. Es geht schließlich immer um ein Gleichgewicht des Gebens und Nehmens.

Der verborgene Mechanismus
Von der sozialen Dynamik her solltest du wissen, dass immer wenn du dich einer anderen Person gegenüber öffnest und intime Details von dir preisgibst, du damit den anderen ermutigst es dir gleich zu tun.
Es entsteht nämlich quasi eine innere Spannung bzw. ein inneres Ungleichgewicht, dass der andere zumeist unbewusst wieder ändern wird, um eben ein gesundes natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen.

All diese Dinge werden deine Beziehungen auf eine neue Ebene bringen. Daraus entsteht erst wahre Intimität. Damit meine ich nicht körperliche Intimität im Sinne von Sex, sondern Intimität auf der Ebene der Seele.

Klar, mir ist bewusst, dass es nicht ganz einfach ist, solche Dinge anzusprechen, die dich im Innersten bewegen. Daher ist Wachstum auch immer ein Prozess und dieser Prozess braucht Zeit. Im ersten Moment wird es für euch beide vielleicht sogar unangenehm sein. Dennoch kann ich euch nur dazu raten. Das Ergebnis ist es allemal wert. Das Ergebnis wird nämlich sein, dass ihr euch mit jedem klärenden Gespräch wohler und intimer miteinander fühlt. Ängste und Unsicherheiten verschwinden. Damit schafft ihr es die Masken, die ihr beide aufhabt, weil ihr Angst habt euch zu zeigen, wie ihr wirklich seid, nach und nach fallen zu lassen. Dadurch kommt eine befreiende Wirkung zustande.

Ganz ehrlich die Angst, dass dich dein Partner nicht im Ganzen als Wesen so respektiert wie du bist, mit all deinen Schwächen, Ängsten und Träumen, kann ich nicht verstehen. Wenn dich jemand nicht so respektiert wie du bist, hat diese Person es dann verdient dein Partner zu sein?

Mein Bestreben ist es in einer Beziehung daher immer, dass ich mich mit meinem Partner zusammen weiterentwickle. „Probleme“, die jeder hat, das ist vollkommen normal, versuche ich zu lösen. Denn es kann nicht sein, dass Dinge, die meine Beziehung belasten auch noch Monate später meine Beziehung belasten. Weil Dinge, die die Beziehung im Ganzen belasten, belasten auch mindestens einen der beiden Partner. Ich kann mir eine Beziehung gleich sparen, wenn sie nicht bereichernd für beide Partner ist. Alleine weiß ich wenigstens, dass ich es mir gut gehen lassen kann und dass es sich die andere/der andere ebenfalls gut gehen lassen kann, weil sie/er es selbst in der Hand hat. Am Rande: Lösungsorientiertes Denken hilft euch in allen Lebensbereichen weiter.

Die Lösung des Problems und die sich daraus ergebende Dynamik
In der Regel ist es so, dass sobald sich einer von euch beiden traut ein Problem oder eine belastende Sache anzusprechen, bereits der Weg zur Lösung des Problems geebnet ist. Der Stein ist ins Rollen gebracht worden. Einfach nur da ihr euch jetzt beide des Problems bewusst seid und daraus mindestens eine weitere Handlungsoption resultiert. Woher soll dein Partner das Problem auch kennen? Vielleicht hat er es gar nicht so wahrgenommen wie du, weil er vielleicht nicht so sensibel ist wie du.

Merk dir:
Dinge, die eure Beziehung belasten bzw. die einen von euch beiden stören, sollten sobald wie möglich angesprochen werden. Alle Dinge, die ihr in euch hineinfresst, werden im Hintergrund eure Beziehung belasten und mit der Zeit immer belastender werden, da der Mensch belastende Dinge und Gedanken nicht so einfach abstreifen kann ohne sie zu lösen. Ihr nehmt dann die belastenden Dinge und Gedanken mit in zukünftige (gemeinsame) Situationen. So würdet ihr, bildlich gesprochen, eure Beziehung nach und nach mit Negativem vergiften.
Reibungspunkte wird es in einer Beziehung immer geben, da das Leben Veränderung ist. Daher ändere etwas oder lass es!

Die Auswirkungen
Ab heute kannst du die Schuld nicht mehr bei deinem Partner suchen. Du bist für dein Leben verantwortlich. Wenn dich etwas stört, dann spreche es an. Wenn dich etwas stört, liegt es in deiner Verantwortung diese Situation zu ändern. Das heißt dann konkret, auch wenn es sich hart anhört: Ihr findet einen gemeinsamen Nenner mit dem ihr beide besser Leben könnt, weil ihr euch beide wohl fühlt oder ihr trennt euch!

Das war’s für heute! Ich bin raus! 🙂

Peace, Love and Fun!

2 Kommentare zu „Beziehungen und auch der Alltag als Wachstumschance“

  1. Hey Jens,

    ich habe gerade das Verlangen einen kleinen Beitrag anzuhängen. Meine Exfreundin und ich haben sich dieses Jahr, nach einer 2 jährigen Beziehung getrennt und ich bin gerade dabei mit dieser noch frischen Vergangenheit abzuschließen. Dieser schöne Text bietet die Gelegenheit noch einmal gründlich über alles nachzudenken und vielleicht auch anderen Menschen von dieser Erfahrung etwas mitzugeben.
    Ich finde es immer wieder schön zu spüren, dass es Menschen gibt, die sich intensiv mit ihrem eigenem Leben auseinander setzen und ihre Erfahrungen und ihr persönliches er-wachsen werden mit anderen teilen. Deswegen spreche ich erstmal ein großes Lob an dich aus, weil du den Mut hast anderen Menschen etwas mitzugeben auf ihrem individuellen Weg und eben versuchst etwas bewusst zu machen.
    Ein kleiner oder auch großer Teil dieses Individuellen Weges machen Beziehungen zu Menschen aus, die wir immer in unserem Umfeld haben werden. Für mich war die bisher intensivste und gleichzeitig lehrreichste menschliche Beziehung, die zu meiner Exfreundin. Ich habe in diesen 2 Jahren sehr viel über mich gelernt und bin persönlich sehr gewachsen. Sie war für mich wie ein kleiner Spiegel der mir immer direkt und ab und zu auch eiskalt dass Bild zurückgeworfen hat, was ich höchstwahrscheinlich ausgestrahlt habe und nach dem ich gehandelt habe. Nur zu oft hab ich nicht geglaubt, dass die Reaktionen ihrerseits ein Spiegel waren und habe mir nicht eingestehen können, dass ich diese Reaktion erst hervorgerufen habe. Ich habe aus dieser Beziehung gelernt, dass es von Anfang an wichtig ist komplett ehrlich zu sein, sich selber nichts vorzuspielen und sich und den anderen dadurch nicht anzulügen. Nur so können wir uns auf offener Art und weiße begegnen und auch nur so werden wir direkt mit unseren Ängsten konfrontiert. Dies führt wiederum dazu, dass wir ein Stücken mehr er-wachsen werden und aus der Angst heraus Mut fassen, um uns in unseren Intimen Beziehung und auch rein freundschaftlichen Beziehungen auf immer höhere und Vertrautere Gipfel zu wagen. Überhaupt hab ich noch nie über die Bedeutung ER-wachsen werden nachgedacht, aber doch steckt sehr viel Potential in diesem Wort lieber Jens.

    In diesem Sinne hoffe ich, dass du noch viele andere Leute anstecken wirst und das wir uns alle üben, ein Stückchen ehrlicher im Umgang mit uns selber und unseren Mitmenschen zu werden, denn nur so können Beziehungen zu wahrem Wachstum führen. Du sagst es!

    Lieben Gruß vom Jo

    1. Dein Bewusstmacher

      Danke, danke, danke, lieber Jo, für deine offenen und authentischen Worte! Ich weiß wie viel Mut es erfordert auf so eine herzliche, offene Art und Weise zu schreiben. Ich spüre das, weil es mich selbst bewegt hat, als ich deinen Text gelesen habe….. Wer sich wirklich jemals damit auseinandersetzt, sprichwörtlich die Hosen runter zu lassen, wird das nachvollziehen können. Schwäche und Verletzlichkeit zuzugeben, ist die größte innere Stärke zu der ein Mensch jemals fähig sein kann. Gleichzeitig erfordert sie deshalb auch so einen großen Mut. Denn was sollen die anderen denken? Auf einmal kommen sämtliche inneren Dämonen (Konditionierungen) hoch! Aber nur so eine ehrliche, offenen Art und Weise der Kommunikation verbindet, bewegt, verändert und heilt sogar! Danke für den Mut, danke für deinen Kommentar! Peace Jens

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