Die verborgenen Weisheiten des Lebens

Heute mal ein kleiner Beitrag für die Freidenker, die Neugierigen, die die für alles offen sind, was das Leben bereichern kann, wie z. B. mich. Nicht falsch verstehen, ich glaube nicht an alles, aber ich bin grundsätzlich für Dinge offen, die mir eventuell helfen bzw. die mein Leben auf irgendeine Art und Weise bereichern können. Das Gute daran ist, das habe ich schon ganz oft festgestellt, niemand weiß von vornherein ob die Dinge nicht in irgendeinem Kontext doch nützlich sind. Sogar dann wenn es auf den ersten Blick gar nicht so scheint.

Dazu ist es aber auch zumeist nötig, dass ich erst einmal „Experimente“ anstelle und mich auf neue Dinge vorbehaltlos einlasse, die ich noch nicht kenne oder noch nicht ausprobiert habe. Nachdem ich dann meine Erkenntnisse aus den Erfahrungen gewonnen habe, fälle ich ein Urteil und zwar nach oben genanntem Kriterium: hilft oder hilft nicht, bringt mich weiter oder nicht, nützt mir oder nützt mir nicht. Falls es sich positiv auf mein Leben auswirkt, schaue ich dann noch, inwiefern es sich positiv auswirkt und was ich genau tun kann, dass ich dieses Sache (betrifft auch Menschen und eigenes Verhalten) in Zukunft, immer wenn ich es will, wieder positiv für mich nutzen kann.

D. h. ich bin niemand der blind alles glaubt, sondern ich bin jemand, für den Erfahrungen und Erkenntnisse (= (positive) Auswirkungen) als Beweise genügen. Ich bin der Meinung es muss nicht alles wissenschaftlich belegbar sein, es reicht vollkommen aus, wenn ich damit gute Erfahrungen gemacht habe.

Deshalb bitte ich dich heute einmal, auch wenn dir alles total neu oder sogar fremdartig und unglaubwürdig vorkommt, trotzdem diese Gesetze mindestens ein einziges Mal durchzulesen.

Denn diese Gesetze beeinflussen Dein Leben, bisher vielleicht noch unbewusst. Auch wenn du sie noch nicht kennst und sie bisher noch nicht bemerkt hast, vielleicht kommen ja in deinem zukünftigem Leben Situationen vor, die du auf folgende Gesetze zurückführen kannst. Warte einfach mal ab und sehe es als kleines Experiment an.

Ein sehr hilfreicher Glaubenssatz, der mich total weiterbringt, ist folgender:

Bei allen Dingen (betrifft auch Menschen und eigenes Verhalten), die ich höre, sehe oder lese (auch spüre :)), denke ich mir immer „Was wäre, wenn dies oder jenes tatsächlich möglich wäre oder dies oder jenes tatsächlich so sein sollte?“ und was würde es positives für mein Leben bewirken.

Alles, was ich im Folgenden geschrieben habe, habe ich zwar in eigenen Worten wiedergegeben, dennoch stammen die Gesetze natürlich ursprünglich nicht von mir. Es ist nur so, dass ich indem ich genau darauf geachtet habe und mein Leben genauestens analysiert habe, erkannt habe, dass diese Gesetze im Verborgenen wirken. Ich für meinen Teil glaube daran, wie du damit umgehst, ist einzig und allein deine Sache.

Für die Zukunft habe ich mir gerade vorgenommen alles etwas mehr in einer der unseren Zeit angemesseneren Sprache, sofern es möglich ist, auszudrücken. Es ist der Punkt mit dem ich in nächster Zeit bei meinen Beiträgen experimentieren werde. Also falls manche Dinge und Formulierungen umgangssprachlich ausgedrückt sind, es kann durchaus so gewollt sein. 🙂

Los geht’s:

1.) Das Prinzip des Immateriellen (= Aufmerksamkeit und nicht fassbare Energie)

Alles besteht bzw. beeinhaltet das Immaterielle (= Geist). Alles ist irgendwie miteinander verbunden. Das Immaterielle beherrscht das Materielle. Die Quelle des Lebens ist eine unendliche immaterielle Energieform (= unendlicher Schöpfergeist). Dein Bewusstsein (= deine Aufmerksamkeit) bestimmt dich, dein Leben und deine Umgebung.

Zur Erklärung: Auf Ebene der Quantenphysik besteht alles aus kleinsten pysikalischen Teilchen und diese Teilchen stehen in gegenseitiger Wechselwirkung, also beeinflussen sich gegenseitig.

Gedanken schaffen, transformieren und verändern. Vorstellungskraft erschafft durch Visualisierung. Die Intensität eines Wunsches und die innere Sehnsucht (= Was deine Seele wirklich will und braucht. Dinge, die dich von Herzen glücklich machen, wie Liebe, gute Gefühle, Glück etc. I. d. R. sind es keine materiellen Dinge.) ist von fundamentaler Bedeutung für die Realisierung von Wünschen und Träumen.

Schon der gute, alte Albert Einstein meinte: „Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen.“

Aus diesem Gesetz resultiert:

Unsere Gedanken, Worte und Handlungen erschaffen folglich die Realität.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

(Laotse)

2.) Das Prinzip von Ursache und Wirkung (= Karma)

„Jeder hat das Schicksal, das er verursacht, und das zu ihm passt.“ (Hermann Hesse)

Jede Ursache hat eine Wirkung, jede Wirkung hat eine Ursache. Dies ist ein Grundgesetz des Lebens. Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie (positiv oder negativ), die irgendwann an den Ausgangspunkt zurückkehrt, und zwar mit mindestens gleicher Intensität (= Heftigkeit).

Es gibt keinen Zufall. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Handlung stellen eine Ursache dar, die eine bestimmte Wirkung hervorruft. Auch wenn diese Wirkung nicht gleich erkennbar ist, irgendwann wird sie eintreten. Alles braucht seine Zeit.

Beispiele:

Jeder, der erfolgreich geworden ist, muss dafür die richtigen Schritte unternommen haben.

Wer ernten will, muss vorher sähen. Nur sähen reicht nicht. Es müssen auch hier die richtigen Schritte unternommen werden. In diesem Fall muss „gedüngt“ werden.

Deshalb gibt es auch keine Schuld im eigentlichen Sinne. Ein Mensch handelt nicht absichtlich schlecht. Er begeht Fehler und irrt sich aus Gründen mangelnder Erfahrung, aus mangelndem Wissen oder aufgrund von niedrigem Bewusstsein. In meiner Welt ist das alles auf negative, soziale Konditionierung (= negative Prägung, z. B. in Kindheit) zurückzuführen. Wer (fast) nur Liebe erfährt, wird auch diese Liebe weitergeben wollen. Wer glücklich ist, will sein Glück teilen.

Erinnere dich mal zurück als du zum ersten Mal richtig verliebt warst, Zeit mit deinem Angebeteten verbringen konntest und auf Wolke 7 geschwebt bist. Wolltest du da irgendjemandem etwas böses? Ganz im Gegenteil, du hättest am liebsten jedem von deinem Glück erzählt, stimmt’s?! 🙂

Aus diesem Gesetz resultiert:

Aus Misserfolgen kann und soll der Mensch für seine Zukunft lernen.

3.) Das Prinzip der Analogien (= Entsprechungen)

Wie oben, so unten; wie außen, so innen; wie im Großen, so im Kleinen.

Für alles gibt es eine Entsprechung, in allen Bereichen des Lebens.

Deshalb kannst Du das Große im Kleinen erkennen. Was in kleinen Systemen funktioniert, funktioniert auch in größeren, ähnlichen Systemen.

Aus diesem Gesetz resultiert:

Wie Du in Deinem Inneren bist, so stellt sich Deine Welt im Außen dar.

Entsprechend ist Deine äußere Welt Dein eigener persönlicher Spiegel.

Eine kleine Geschichte zur Veranschaulichung:

Der Tempel der tausend Spiegel Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nack…enfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne. Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe. Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf. Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.

4.) Das Prinzip der Harmonie und des Ausgleichs

Dies ist ein ethisches Prinzip.

Das Fließen des Lebens ist Harmonie, alles fließt harmonisch und ausgleichend.

Das Höhere (= Bewusstsein und Energie) beeinflusst das Niedere und gleicht es sich an.

Das Leben stellt sich dar als ein Ganzes in Harmonie, als ein Geben und Nehmen.

Alles steht in harmonischen Wechselbeziehungen zueinander.

Aus diesem Gesetz resultiert:

Je mehr Du gibst, umso mehr wirst Du empfangen.

Durch Anhäufen verursachst Du einen Stau, der das natürliche Fließen blockiert.

Mache Dir bitte einen Augenblick lang bewusst, welche Dinge Du jeden Tag hortest, und warum. Horten bedeutet, dass Du im Bewusstsein des Mangels, also im „Armutsbewusstsein“ lebst. Du lebst dann, als ob du nicht genug hättest, in der Angst, es gäbe morgen für Dich nichts mehr.

5.) Das Prinzip des Rhythmus und der Schwingung

„Panta rhei“ wie es im Griechischen heißt: alles fließt.

Alles ist in Bewegung, alles steigt und fällt (= Ebbe und Flut), alles hat seine Zeit und alles hat seine Schwingung.

Die Bewegung des Pendels zeigt sich in allem. Soweit das Pendel nach links ausschlägt, wird es auch wieder nach rechts ausschlagen.

Beispiel:

Mit jedem „Fehler“, mit jeder „Niederlage“ wirst du im gleichen Maße in umgekehrter Weise innere Stärke gewinnen, wenn du das Gesetz achtest und „Fehler“ als Erfahrung ansiehst.

Anders ausgedrückt: Wenn du ganz am Boden bist, aber nicht aufgibst und immer weiter machst, kannst du auch ganz nach oben kommen.

Aus diesem Gesetz resultiert:

Lebe die Flexibilität, alles Unflexible zerbricht irgendwann.

6.) Das Prinzip der Anziehung (= Resonanz) und der Transformation

“Das Universum ist dauernde Transformation; unser Leben besteht aus dem, was unsere Gedanken erschaffen.“ (Marc Aurel)

Das Gesetz der Anziehung ist eines der wichtigsten Prinzipien auf dem Weg zu einem glücklichen, selbstbestimmten Leben.

Was Du ausstrahlst, ziehst Du in Dein Leben. Was Du über die Welt denkst, entscheidet wie Du sie erlebst und was Du in ihr erfährst.

Ein Beispiel:

Wenn Du Dich selbst liebst und die Welt für einen Ort voller Wunder hältst, wirst Du auch diese Liebe erfahren und all die Wunder im Alltag erkennen.

Aus diesem Gesetz resultiert:

Dein Leben ändert sich, wenn du dein Verhalten, dein Bewusstsein (auch deine Aufmerksamkeit und dein Glaube, z. B. an dich selbst) oder deine Gedanken änderst.

Wenn Du aber nur das tust, was Du schon immer getan hast, wirst Du auch immer nur die Resultate bekommen, die Du bisher bekommen hast.

Zur Veranschaulichung:

Wenn ein Bereich Deines Lebens, sei es deine finanzielle Situation, deine Partnerschaft, dein Beruf, deine Gesundheit, oder was auch immer, nicht funktioniert oder nicht optimal ist, und Du nichts daran änderst, verschlechtert sich Deine Situation immer mehr.

7.) Das Prinzip der Polarität und der Geschlechtlichkeit

Wir leben in einer Welt der Dualität.

Das Gleiche und das Ungleiche sind zwei Pole des gleichen Charakters. Liebe und Hass sind wie zwei Seiten der gleichen Medaille.

In unserer materiellen Welt existieren immer entgegengesetzte Pole.

Der Verstand denkt an Gutes und Böses, an mehr oder weniger, deshalb erscheint ihm die Gleichwertigkeit der Dinge (gleich im Sinne von individuell, aber gleich viel Wert) paradox zu sein.

Heiße Liebe kann zu kaltem Hass werden, Erfolg zu Misserfolg, Glück zu Unglück.

Tag und Nacht, warm und kalt, Licht und Schatten, gut und böse, alles kann in ähnlichem Maße auftreten, damit wir danach streben in Harmonie zu leben und den Gegenpol zu schätzen lernen.

Denn wenn du dir beider Pole bewusst wirst, verlieren die Extreme die Macht über dich. Weil du dann lernst nicht mehr an einem Polen festzuhalten. Du wirst dadurch mit dem Loslassen konfrontiert.

So schön und perfekt es in einem Augenblick auch sein mag, der andere Pol ist dennoch immer präsent.

Ohne Misserfolg gibt es keinen Erfolg und umgekehrt.

Das Eine ist nicht möglich ohne das Andere.

Im alten China wurde daher auch dieTheorie von Yin und Yang als universales Prinzip entwickelt.

Aus diesem Gesetz resultiert:

Alles hat zwei Pole. Alles hat seinen Gegensatz.

Wenn uns dieses Gesetz bewusst ist, tun wir uns leichter mit schlechten Zeiten umzugehen, da wir wissen, dass diese negative Erfahrungen anscheinend nötig waren, um uns die guten Zeiten bewusst zu machen. Damit wir erkennen wie schön es doch sein kann, wenn wir einfach nur gesund sind und ein Dach über dem Kopf haben. Mit jeder negativen Erfahrung lernen wir mehr und mehr Dankbarkeit für die guten Erfahrungen.

Bis wir erkennen, dass in jeder negativen Erfahrung eine versteckte Botschaft des Lebens versteckt ist. Das Leben will uns mit jedem Geschehnis auf irgendetwas hinweisen. Geschehnisse sind die Sprache des Lebens.

Ab dem Augenblick, wo wir auch negative Erfahrungen zu schätzen wissen, werden sie die Macht (= negativer Einfluss auf unseren Gefühlszustand) über uns verlieren und wir werden diesen gegenüber sogar in gewisser Weise Dankbarkeit empfinden.

Ich weiß, das hört sich jetzt verrückt an, ist aber im Grunde so! 🙂

Love, Peace and Fun.

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5 comments

  1. Danke für deine inspirierenden Texte!
    liebe Grüße, Eos

    1. Ich habe zu danken! Danke, für dein Interesse!!! 😉

  2. Ein sehr guter Überblick über die wichtigsten Gesetze des Lebens. Ich habe diese in meiner Mentaltrainer-Ausbildung gelernt.
    Welches hältst du für das wichtigste Prinzip im Leben?
    Für mich ist es irgendwie das Gesetz der Anziehung, mit dem Wissen verbunden, dass Gedanken Realität erschaffen können.

    1. Erst einmal danke für deinen Kommentar Johannes, alter Florett-Profi 😉

      Ehrlich gesagt, gibt es für mich bei diesen Gesetzen (Weisheiten) kein wichtigeres oder unwichtigeres, sie SIND alle gleich-gültig. 🙂

      Falls ich mich aber entscheiden müsste, weil ich sonst „Höllenqualen“ erleiden würde :),
      würde ich mich wahrscheinlich auch für das Gesetz der Anziehung entscheiden! 😉

      Es ist einfach immer wieder erstaunlich wie die Wirkweise erfahren werden kann.

      Ein interessantes Beispiel: Ich habe gestern mit Marco Behrens von marcobehrens.com gesprochen und wir haben ein sehr interessantes Gespräch über das Geheimnis der Pyramiden geführt. Was unser Erklärungsmodell des Ganzen ist und wozu sie vielleicht wirklich dienen.

      Dazu möchte ich jetzt vorerst aber nichts sagen, damit ich nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt werde. 🙂 Ich bin eben ein Freidenker und extrem experimentierfreudig! 🙂

      Ich hoffe aber, das wäre nämlich mein Traum, dass ich dieses Jahr noch mit einer Reisegruppe in die Pyramiden darf/komme, um dort zu meditieren… Und es sieht gar nicht mal so schlecht aus! 🙂 🙂 🙂

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