Johannes Poscharnig

Warum Sportler ein selbstbestimmtes Leben führen – oder was du von Sportlern lernen kannst

Ein Gastbeitrag von Johannes Poscharnig, dem derzeit besten österreichischen Florettfechter. Vorhang auf!

Ich bin selbst Leistungssportler und weiß deshalb recht gut, wie Sportler ticken. Grundsätzlich muss ich sagen, dass Sportler nicht anders fühlen, denken, erleben wie andere Menschen auch. Sie haben aber gelernt und unterschiedlichen Erfahrungen umzugehen und zu verarbeiten.

Der Sport hat mich geformt, mich zu dem gemacht, der ich bin und ich bin froh, über jede Erfahrung, die ich gemacht habe, sowohl die guten als auch die schlechten.

Ich habe dir 5 Punkte aufgehführt, die du noch von Sportlern übernehmen kannst, die dich in deinem Leben bereichern. Einige davon habe ich als Sportler gelernt, einige durch die Arbeit mit Sportlern.

1. Einstellung

„Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“ – Andre Gide

Den Mut zu haben Dinge anders zu machen auch wenn das bedeuten sollte, dass Sportler gegen den Strom Fluss aufwärts schwimmen, zeichnet oftmals erfolgreiche Sportler aus.

Es sind Menschen, die ein selbstbestimmtes Leben führen, Scheitern in Kauf nehmen und das tun was sie für richtig halten, weil sie von ihrem Weg überzeugt sind und sich auch nicht von anderen Menschen von diesem Weg abbringen lassen wollen.

2. Erfolg ist Kopfsache

„Man muss auch immer die positiven Dinge sehen.“
Dieses Zitat stammt von meinem Vater, einem sehr erfolgreichen Fechttrainer in Österreich.
Egal wie schlecht ich auf einem Wettkampf war oder immer noch bin, mein Vater schafft es jedes Mal mich mit diesem Satz wieder irgendwie aus der schlechten Stimmung zu holen.
Er hat mir mitgegeben, dass Erfolg Kopfsache ist.

Doch was bedeutet das? Sehr oft hören wir von Experten, Trainern, Coaches, Psychologen oder selbsternannten Beratern, dass wir uns nur auf das Positive fokussieren sollen und es dann auch erreichen werden.

Ich habe das früher nicht geglaubt, aber es stimmt.
Dein erstes Ziel sollte es nicht sein dieses oder jenes zu erreichen, sondern dein Denken auf Erfolg umzuprogrammieren und dir in Erinnerung rufen, dass alles auch etwas Positives hat.

Erfolg hat der, der erfolgreich denkt und auf den Erfolg eingestellt ist. Du musst, um Erfolg haben zu können dich körperlich aber vor allem mental auf den Erfolg einstellen und mit ganzer Kraft daran glauben.

3. Bei einer Sache bleiben

Wenn du von deinem Weg überzeugt bist, musst du diesen auch weiterverfolgen. Es kann nicht immer nur bergauf gehen. Mir persönlich hat der Vergleich des Mentaltrainers Volker Knehr sehr gut gefallen.
Er meinte, dass wenn du auf den höchsten Gipfel möchtest, musst du von einem hohen Berg zuerst immer ins Tal wandern um anschließend auf den nächst höheren Berg aufzusteigen.
Sportler haben gelernt, mit Rückschlägen umzugehen und sie richtig einordnen zu können. Die wichtigste Frage, die du dir immer wieder stellen solltest ist nicht, „OB“ du etwas erreichen kannst, sondern „WIE?“

4. Bestimmung finden

„Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit
 und ihrer schöpferischen Kräfte.“ – 
Albert Einstein

Du sitzt, schließt die Augen und fühlst dich einfach super. Das, was du tust ist dir wirklich wichtig und es fühlt sich nicht einfach wie Arbeit an, sondern du weißt, dass es notwendig ist, um erfolgreich zu sein.
Es durchdringt dich ein Gefühl, wenn du nur daran denkst und spürst die Freude in dir ausbreiten.
Wenn du merkst, dass dir etwas so wichtig ist und so viel Freude bereitet, solltest du es weiter machen, egal was andere sagen und egal wenn es auch einmal schlecht, solltest du unbedingt dran bleiben.

5. Zielsetzung

„Bedeutende Leistungen werden nur von bedeutenden Menschen erzielt; und bedeutend ist jemand nur dann, wenn er fest entschlossen ist, es zu sein.“ – Charles de Gaulle

Der letzte Punkt ist sicher einer der wichtigsten überhaupt.
Ich möchte mit einem Beispiel aus der Wirtschaft beginnen. Es gibt eine Studie mit Howard Absolventen und ihrem Einkommen.
Diese Absolventen wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die erste waren jene, die sich nicht mit Zielen befassen, die zweite Gruppe hatte klare Ziele und die dritte schrieb sich jene sogar auf.
Rate mal wer am meisten verdient. Die Personen, die sich ihre Ziele aufschreiben. Im Durchschnitt verdienen sie um das 8-fache mehr. Ein Wahnsinn findest du nicht auch?

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesen 5 Punkten ein wenig auf deinem Weg in ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben verhelfen.
Es würde mich freuen, wenn du mich auf meinem Blog besuchen würdest.

Die Anmeldung für den gratis Mentalkurs ist voll im Gange. Melde dich für den 3-monatigen Kurs an indem du das Wichtigste über Mentaltraining, Erfolgsplanung und Zielsetzung erfährst.

Bleib’ dran!

Dein

Johannes.

Über den Autor:

Johannes Poscharnig

Johannes ist 25 Jahre und Österreichs bester Florettfechter. Mit seinem Blog unterstützt er Leistungs- und Hobbysportler auf dem Weg auf ihre oberste Treppe und hilft ihnen dabei ihre Visionen Realität werden zu lassen.

Mit dem kostenlosen Mentalkurs zeigt Johannes viele Aspekte aus dem Mentaltraining und der Persönlichkeitsentwicklung und unterstützt dich über drei Monate dabei deine Ziele in die Realität umzusetzen.

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